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Rolf Kröger

geb. 1944


Am Anfang steht immer der Stein
Foto: z.V.g.


Rolf Kröger
Foto: z.V.g.

rotpunktWerke

Maler und Bildhauer
lebt und arbeitet im Tessin
Am Anfang steht immer der Stein. Diese durch Raum und Zeit gewachsene Masse, geheimnisvoll geformte Mischung aus Materie und Zufall, steht im Zentrum von Rolf Krögers Schaffen: „Mir ist es ein Bedürfnis, mit Stein zu arbeiten.“
Seine Steine holt Rolf Kröger in Steinbrüchen oder bei Steinhändlern, die Auswahl geschieht nach Sympathie. Bereits beim ersten Kontakt beginnt der Dialog zwischen Künstler und Material: Ein neuer Stein ist wie eine neue Beziehung, ein gegenseitiges Abtasten, ob man sich auf das Gegenüber einlassen wolle oder nicht. Die Persönlichkeit des Steins bringt sich manchmal schon bei der ersten Begegnung ein, seine Form gibt das Thema vor und führt den Künstler behutsam in die richtige Richtung. Oder das Thema steht fest und die Rohheit des Steins wird durch Sägen und Schleifen der Idee angepasst.
 
Und wie ein Uebersetzer den Worten einer fremden Sprache die Hand reicht zum Sprung in die vertraute Bedeutungswelt, so führt der Steinskulpturenkünstler den Zauber der Oberfläche vom körperhaften Stein auf die scheinbar auf zwei Dimensionen begrenzte Tafel. Ohne Bedenken bringt er Rost und Patina seiner Steinskulpturen auf die Leinwand, imitiert gelebte Natur, ohne dass seine Bilder in der Stofflichkeit lesbar würden.
 
Die Bilder entstehen in einer ganz eigenen Mischtechnik und bestehen aus mehreren Schichten verschiedenster Materialien. Der Betrachter findet sich, ob früher oder später, immer mit der Frage konfrontiert: Wie hat er das nur gemacht? Kröger malt lasierende Wasserfarben auf Spachtelmasse oder Papier, bringt Kalk und/oder Quarzsand ein, baut auf, schleift und wäscht partiell wieder weg. Er verlässt den Stein nicht, nimmt ihn, wenn nicht materiell, dann doch in Gedanken mit.

rotpunktBiografie

1944 geboren in Bad Homburg
 
Bildhauerausbildung bei Alex Naef, Scuola di Scultura, Peccia, und bei Jorge Machold, Berlin

 

rotpunktEinzelausstellungen

2006 Galerie Roland Aphold, Allschwil / Basel
ART Karlsruhe mit
2005 Galerie EuleArt, Davos
Galerie Roland Aphold, Allschwil / Basel
ART Karlsruhe mit
2003 Skulpturenausstellung am Lago Maggiore, Brissago (CH)
Galerie Moderne, Bad Zwischenahn (D)
2002 Skulpturenausstellung am Lago Maggiore, Brissago (CH)
Galerie Leupi, Zofingen (CH)
Galerie Incontro, Eitorf (D)
Galerie Irmtraud Glanz, Erftstadt-Lechenich (D)
2001 Galerie B. v. Stechow, Frankfurt / M. (D)
Skulpturenausstellung am Lago Maggiore, Brissago (CH)
Galerie Leupi, Ascona (CH)
Galerie Leupi, Zofingen (CH)
2000 Skulpturenausstellung am Lago Maggiore, Brissago (CH)
Galerie zur Hofstatt, Gipf-Oberfrick (CH)
Galleria Amici dell´Arte, Brissago (CH)
Art-Galerie Davos (CH)
1999 Skulpturenausstellung am Lago Maggiore, Brissago (CH)
Galerie B. v. Stechow, Frankfurt / (D)
Galerie PIN, Bielefeld (D)
1998 Skulpturenausstellung am Lago Maggiore, Brissago (CH)
Galerie Meissner, Hamburg (D)
Galerie der Brissago-Inseln (CH)
Kunst im Bethmannhof, Frankfurt /. (D)
1997 Galerie B. v. Stechow, Frankfurt / M. (D)
Galerie W. Viertel, Frankfurt / M. (D)
1996 Galerie Depelmann, Hannover (D)
Galerie Moderne, Bad Zwischenahn (D)
1995 Casa Serodine, Ascona (CH)
Galerie Knecht, Locarno (CH)

 

rotpunktGruppenausstellungen

2005 anschliessend
Galerie Roland Aphold, Allschwil / Basel
ART Karlsruhe mit
2004 ART Karlsruhe, Galerie Roland Aphold, Allschwil/Basel
Skulpturenpark in Allschwil, Projekt Aphold & Herzog
2003 SkulpTour, Skulpturenpark Sempachersee, Nottwil (CH)
Kunstmesse Zürich (CH)
2002 Art Bodensee (A)
Kunstmesse Zürich (CH)
Kunstmesse Köln (D)
2000 Skulpturenausstellung in Steinhagen, Expo 2000, Hannover (D)
Kunstmesse Köln (D)
1999 Mariott Golfhotel Treudelberg, Hamburg (D)
Kunstmesse Zürich (CH)
1998 Kunstmesse Zürich (CH)
1997 Kunstmesse Zürich (CH)
Kunst im Park, Oberursel (D)
Skulpturenpark Dehullu, Gees (NL)

 

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