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| Biografie |
| 1945 | in Wesel, Deutschland, geboren
In den letzten Monaten des Zweiten Weltkriegs wird seine Heimatstadt durch starke Bombardierungen fast vollständig zerstört. Die Nachkriegszeit und die dramatische Atmosphäre des Wiederaufbaus prägen Priors Kindheit.
Nach den obligatorischen Schuljahren absolviert er in einer Turbinenfabrik in Wesel eine Lehre als Präzisionsmechaniker, die er mit dem Diplom abschliesst.
Schon in sehr jungen Jahren interessiert er sich für Kunst und erhält von erfahrenen lokalen Malern erste Anleitungen.
| | 1964 | siedelt er in die Schweiz um, wo er in verschiedenen metallverarbeitenden Betrieben arbeitet; durch den engen Kontakt mit dem Fabrikleben lernt er die multiethnische Welt der Arbeiter kennen.
In diese Zeit fallen seine ersten autodidaktischen Experimente als Maler.
| | 1967 | spezialisiert er sich in Maschinenbau und reicht gleichzeitig ein Gesuch zur Umschulung als Stickereientwerfer ein; das von der Fremdenpolizei abgelehnt wird.
| | 1968 | besucht er an der Kunstgewerbeschule Sankt Gallen Abendkurse für Malerei und Zeichnen. | | 1970 | zieht er ins Tessin. Aus der Beschäftigung mit der bildenden Kunst entsteht ein Werk, in dessen Mittelpunkt der Mensch steht, den Prior immer wieder von verschiedenen Blickwinkeln aus betrachtet.
Die Leidenschaft für die Malerei hält an, doch gleichzeitig macht der Künstler in dieser Schaffensphase eine tiefe Lebenskrise durch, in deren Verlauf er das bisher geschaffene Werk teilweise in Frage stellt.
Im Tessin kommt er in Kontakt mit verschiedenen Künstlern, darunter Nag Arnoldi, Edmondo Dobrzansky, Felice Filippini und Georg Pielmann. In den siebziger und achtziger Jahren findet ein Teil seines malerischen Werkes über den Kunsthandel zahlreiche Käufer. Häufige Reisen in Europa und in die Vereinigten Staaten geben ihm die Möglichkeit, viele Meisterwerke der Kunst in den grossen Museen oder bei Ausstellungen kennen– und schätzen zu lernen. | | 1989 | Prior erlangt die Schweizerische Staatsbürgerschaft.
Während einiger Jahre ist er aktives Mitglied der Gesellschaft Schweizerischer Maler, Bildhauer und Architekten. In den frühen neunziger Jahren macht er erste Versuche als Bildhauer; nach verschiedenen technischen Experimenten mit synthetischen Materialien und Bronze wählt er Holz als seinem bevorzugten Werkstoff. Mit der Kettensäge schafft er Holzskulpturen von grosser Ausdruckskraft, dramatische, der eigenen Innenwelt zugewandte Figuren, die auch durch ihre polychrome Oberfläche bestechen.
Prior zeigt sein Werk in zahlreichen Einzelausstellungen in den Vereinigten Staaten, in Deutschland, Italien, Spanien und der Schweiz. Dabei lassen sich sowohl seine bildhauerische Entwicklung als auch der Vertiefungsprozess in der Malerei verfolgen. |
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| Einzelausstellungen |
| 1978 | Galleria L'Elicottero, Lugano | | 1979 | Tigi Gallery, Saint Louis First National Bank, Saint Louis | | 1987 | Galleria d'Arte San Michele, Brescia | | 1988 | Centro d'Arte San Michele, Milano | | 1990 | Galleria Tonino, Campione d'Italia | | 1991 | Círculo de Bellas Artes, Santa Cruz de Tenerife | | 1993 | Galleria Tonino, Campione d'Italia Galleria Mosaico, Chiasso Galerie Windegg, Herisau Zeughaus, Herisau Stadthaus, Uster | | 1994 | Galerie du Relais, Horgen | | 1995 | Städtisches Museum, Wesel Palazzo Robellini, Acqui Terme
| | 1996 | Parco Scherrer , Morcote | | 1997 | Galerie für Gegenwartskunst, Bonstetten Studio Bernasconi, Mendrisio | | 1998 | Galerie Meier, Arth am See “Kunst in der Stedi”, Berlingen “Forum Art”, Konstanz “Kunst 98”, Wien Galerie Wenighof, Zürich | | 1999 | Galerie Schloss Mochental, Ehingen/Donau Galleria Entracte, Lugano Galleria Il Raggio, Lugano Galerie 418, Steckborn | | 2000 | Galerie 89, Aarwangen Galleria d'Arte Soave, Alessandria Galerie für Gegenwartskunst, Bonstetten Galerie Schloss Mochental, Ehingen/Donau Pfalzgraf Gallery, Saint Louis | | 2001 | “Stadt-Menschen: Klaus Prior” Galerie Schloss Mochental, Ehingen/Donau “Art Vienna 2001” , Wien
| | 2002 | Galerie Meier, Arth am See Parco Villa Saroli, Lugano | | 2003 | AKAD-art, Lahr Galerie art felchlin, Zürich | | 2004 | Städtische Galerie im Fruchtkasten, Kloster Ochsenhausen | | 2005 | Galerie Roland Aphold, Allschwil / Basel | | 2007 | Stadtmuseum Crailsheim Galerie Roland Aphold, Allschwil / Basel mit Armin Göhringer |
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| Gruppenausstellungen |
| 1976 | Galleria L'Elicottero, Lugano Palazzo dell'Arte, Milano | | 1979 | Villa Malpensata, Lugano
| | 1980 | Galerie am Park, San Gallo
| | 1982 | Villa Malpensata, Lugano
| | 1989 | Museo Municipal de Bellas Artes, Santa Cruz de Tenerife
| | 1991 | Galería Félix Rodríguez, Santa Cruz de Tenerife “Encuentro blanco por la paz”, Castillo San Juan, Santa Cruz de Tenerife
| | 1994 | Galleria Palm'Arte, Locarno
| | 1995 | “Arte Nassa 95”, Lugano | | 1996 | Galleria Palm'Arte, Locarno Miller's Studio, “9. Kunst Aktion der Handelszeitung”, Zürich
| | 1997 | “Na-Tour 97”, Hitzkirch, Luzern Galleria Palm'Arte, Locarno “Sotto le ali dell'arte”, Galleria Matasci, Tenero | | 1998 | “Skulpturenweg Grauholz 98”, Bern Kongresshaus, Biel Galleria del Centro, “IV Incontro Centro Europeo. Rassegna Internazionale d'Arte”, Udine “Artissima”, Torino “Kunst 98”, Wien Villa Meier Severini, “Das Kleine Format in Malerei und Plastik”, Zollikon
| | 1999 | “Arte Fiera 99”, Bologna “Brescia 99”, Brescia “Omaggio a Gino Macconi”, Galleria Mosaico, Chiasso “Miart 99” , Milano “G 99 Mostra internazionale di scultura all'aperto”, Vira Gambarogno | | 2000 | “Bad Ragartz”, Bad Ragartz | | 2001 | “Miart 01” , Milano “Art Felchlin”, Svitto “Art Vienna 2001”, Wien
| | 2002 | Schloss Achberg, “unterHolz - Holz in der Gegenwartskunst”, Landkreis Ravensburg “Miart 02” , Milano “Artcanal”, Zihlkanal, Neuenburgersee
| | 2004 | Skulpturenpark in Allschwil, Projekt Aphold & Herzog Galerie Winter, Wiesbaden | | 2005 | Skulpturenausstellung, 48 Kunstschaffende aus der Schweiz, Schüpfen (CH) | | 2007 | Galerie Roland Aphold, Allschwil / Basel |
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