geb. 1948 geb.
| www.atelier-fritz.de Gunther Fritz und die Ortebilder Der Anfang allen Lebens liegt im amorphen. der Anfang jeder Form liegt ebendort. denn Form ist Formwerdung, ist Genesis. Kunst verhält sich zur Schöpfung gleichnisartig. Am Anfang ist nur die weiße Leinwand, kein Bild im Kopf, kein Ziel. Fritz beginnt nicht bei den sichbaren und vorgeformten Bildern der Natur. er beginnt beim Bild und den Mitteln seiner Gestaltung. Der ganze Schöpfungsprozess beginnt auf dem Atelierboden mit dem nötigen Abstand.Erste spontan gesetzte Farbflecken befreien ihn von der weißen Leinwand, eine zweite Farbe kommt hinzu, Linien zergliedern den Bildraum. Fritz braucht wenig Farbsubstanz und dennoch erschließt sich ein Kosmos subtiler Farbigkeit durch seine Palette. hinzu kommen Liniengefüge, die streng konstruktiv oder weich und leicht durch die Bildfläche wandern, die mehr und mehr zum Bildraum wird. dafür sorgen Farbüberlagerungen, die das darunter durchschimmern lassen, transparents ist ein wesendliches Merkmal seiner Arbeiten. Aus dem amorphen Anfang wächst eine Bilderzählung, deren Ziel der Entscheidung des Künstlers vorbehalten ist. Ortebilder nennt Fritz seine neueren Arbeiten. ein Wort, dessen Zugehörigkeit der Familie Landschaftsmalerei einzuordnen wäre. Diese sind uns vertraut, auch wenn Landschaftsmalerei etwas aus der Mode gekommen scheint. Landschaftsmalerei bedeutet seit ihren ersten Formen zur Zeit der Renaissance immer ein stück Aneignung von Welt. Solch eine Aneignung entdecken wir auch in den Ortebildern. Das feste Raumgefüge ist hier einer anderen Raumauffassung gewichen. Es scheinen Bilder aus der Vogelperspektive, Luftaufnahmen zu sein mit allerhand anhaltspunkten, Orte der Erinnerung. Fritz spielt mit den Bildebenen, Bilder in Bildern täuschen unser Auge. Wir können durch das Bild wandern und entdecken auf verschlungenen Wegen vielleicht eine Ausgrabungsstätte, vielleicht eine archäologische kultstätte, vielleicht ein tiefenpsychologischer Verweis auf Kindheitserfahrungen. Fritz ist ein suchender Wanderer. |
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| die Holzarbeiten Wir sehen Holz in seinen unterschiedlichsten Ausprägungen. Die Gegenstände, die sich auf seinen Leinwänden entwickelten, nahmen eine so konkrete Ausdrucksform an, das sich die Frage stellte, ob dieser Umweg über die Leinwand nötig ist. Neben der Malerei trat eine für Fritz neue Ausdrucksform hinzu, in der er seine Bildinhalte in dreidimensionaller Form darstellen kann. Die filligranen, verspielten Holzobjekte entstanden. Fritz bearbeitet Hölzer die nur noch entfernt an Natur erinnern, er schafft eine neue Natur der Dinge. Dazu gehört ein konkreter Aneignungsprozeß, indem er die Hölzer in neue Zusammenhänge bringt. das Naturprodukt wird so verfremdet, das Holz hier eine neue Bedeutung annimmt. er übermalt und kratzt, er raspelt und hinterlässt Spuren sodass Muster entstehen. Bis auf die Form erinnert kaum noch etwas an das Naturprodukt. Der Surrealismus der seine Bildthemen prägte, ist auch hier zu erkennen. Redeauszug Marianne Winter |
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| 2010 | Mitglied bei ISAART.COM |
| 1980 | Aufnahme einer Nebentätigkeit im Kunstbereich mit geistig Behinderten. |
| 1978 | seitdem künstlerisch in Braunschweig tätig. |
| Meisterschüler von prof.Voigt und Meisterschülerabschluß. | |
| 1976 | Rudolf-Wilke-Preis der Stadt Braunschweig |
| 1972-1978 | Studium der freien Kunst an der HfbK Braunschweig bei Prof. Peter Voigt und Prof. Malte Satorius. |
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| 21.11.2011 bis 24.02.2012 | |
| MMI die Handelsakademie, Braunschweig, Wanderungen Part. 3 | |
| 2010 | Stubengalerie, Goslar, Ortebilder |
| 2009 | OKS-Galerie, Braunschweig, Herr L und die Ortebilder |
| 2008 | Kunstförderverein Schöningen, Schöningen, mit herrn L unterwegs |
| 2007 | Galerie am Berg, Königslutter |
| 2006 | Kultusministerium Hannover, Hannover |
| 2005 | Galerie Buch und Kunst, Braunschweig, das Tafelbildsystem und seine Folgen... |
| 2001 | Torhausgalerie, Braunschweig |
| 2000 | Glashaus botanischer Garten, Braunschweig |
| 1997 | Kunstverein Lohne, Lohne |
| 1995 | Galerie Jesse, Bielefeld |
| Kunstverein Helmstedt, Helmstedt | |
| 1994 | Kunstverein Wetzlar, Wetzlar |
| 1993 | Galerie Süd, Magdeburg |
| 1991 | Glashaus, Galerie Lahmann, Derneburg, Bochum |
| 1990 | AOK Galerie, Braunschweig |
| 1980 | Kunstverein Salzgitter, Salzgitter |
| Galerie Hochhuth, Hamburg | |
| 1979 | Galerie Jäschke, Braunschweig |
| 1977 | Kunstverein, Lüneburg |
| Kunstverein Rotenburg, Rotenburg | |
| 1975 | EP Galerie, Düsseldorf |
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| 2005 | Villa Kolbe, Halle, Große Kunstausstellung |
| 2004 | Villa Kolbe, Halle, Große Kunstausstellung |
| 2003 | Villa Kolbe, Halle, Große Kunstausstellung |
| 2002 | Kultusministerium, Hannover |
| Kuhstall Schloss Salder, Salzgitter | |
| 1983 | Kunstmuseum Esbjerg, Esbjerg |
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